🍳 Mit warmem Reis in etwa 5 Minuten: Kimchi-Bratreis – Ketchup kommt erst zum Schluss
Reis ist da. Lange am Herd stehen will man trotzdem nicht.
Ist der gut fermentierte Kimchi schon geschnitten, ist in etwa 5 Minuten ein Teller Kimchi-Bratreis fertig.
Eine extra Sauce braucht es nicht.
Zuerst den Kimchi-Bratreis fertig braten, dann den Ketchup in einer dünnen, breiten Schicht verstreichen – wie bei Omurice.
Mit jedem Löffel schmeckt man den scharfen Kimchi-Bratreis und den süß-sauren Ketchup. Dadurch wirkt das Gericht oft etwas weniger schwer.
Kimchi-Bratreis, nur ein bisschen anders
Kimchi-Bratreis ist schnell gemacht, sobald die Zutaten bereitstehen.
Weil er in Öl gebraten wird, kann das Gericht gegen Ende etwas schwer wirken.
An solchen Tagen einfach Ketchup darüberstreichen.
Eine dünne Eierschicht ist nicht nötig. Den Reis anrichten und den Ketchup mit dem Löffelrücken verstreichen.
Ketchup nicht mitbraten: erst zum Schluss
In diesem Rezept kommt der Ketchup nicht von Anfang an in die Pfanne.
Den Kimchi-Bratreis fertig braten, anrichten und den Ketchup in einer dünnen, breiten Schicht verstreichen – wie bei Omurice.
Mit jedem Löffel schmeckt man beides: den scharfen Reis und den süß-sauren Ketchup. Mischt man alles sofort unter, schmeckt der Reis nur noch nach Ketchup.
⏱ Auf einen Blick
- Zeit: etwa 5 Minuten
- wenn warmer Reis und geschnittener Kimchi bereitliegen
- Schwierigkeit: sehr einfach
- Portionen: 1
- Geschmack: scharf, süß-sauer, mit Röstaromen
- Ketchup: ab 2 EL; höchstens etwa 3 EL
- Wichtig: erst den Bratreis fertigmachen, Ketchup danach verstreichen
🛒 Zutaten
Für 1 Person
- Warmer Reis: 200 g (etwa 1 Portion)
- Gut fermentierter Kimchi: etwa 90 ml
- die Hälfte eines koreanischen 180-ml-Papierbechers
- Öl: 1 EL
- entspricht 15 ml bei Verwendung eines Messlöffels
- Tomatenketchup: 2–3 EL
- etwa 30–45 ml
- Ei: 1, nach Wunsch
Nur wenn vorhanden
- Schinken: nach Appetit, klein gewürfelt
- Schweinefleisch: nach Appetit, fein geschnitten oder gehackt
- Butter: nach Wunsch anstelle von Öl
Die Grundmenge beträgt 200 g (etwa 1 Portion). Je nach Appetit kann sie auf etwa 180–250 g angepasst werden.
Kimchi wird nach Volumen gemessen: die Hälfte eines koreanischen 180-ml-Papierbechers, also etwa 90 ml. Hier gilt das Volumen als Maß; eine Umrechnung in Gramm ist nicht nötig.
Nicht gleich alle 3 EL Ketchup verwenden. Mit 2 EL beginnen, verstreichen und probieren.
👩🍳 Zubereitung
1. Kimchi klein schneiden
Etwa 90 ml gut fermentierten Kimchi klein schneiden, damit er sich mit dem Reis mischt.
Bei großen Stücken verteilt sich der Kimchi nicht gleichmäßig im Reis.
2. Zuerst den Kimchi braten
Die Pfanne erhitzen, 1 EL (15 ml) Öl und den geschnittenen Kimchi hineingeben.
Bei mittlerer Hitze braten, bis der Kimchi etwas weicher wird und duftet.
Wer Butter mag, kann sie statt Öl nehmen.
3. Reis dazugeben
200 g (etwa 1 Portion) warmen Reis dazugeben und braten, bis der Kimchi gleichmäßig im Reis verteilt ist.
In der Grundversion kommt keine Sojasauce dazu.
Der Kimchi ist schon salzig, und zum Schluss kommt Ketchup.
4. Auf dem Teller anrichten
Den fertigen Kimchi-Bratreis in der Mitte des Tellers anrichten.
Damit ist die Grundversion fertig. Wenn das Gericht sättigender und etwas cremiger sein soll, kann 1 Spiegelei daraufkommen.
5. Ketchup verstreichen
Zuerst etwa 2 EL (30 ml) Ketchup auf den Reis geben.
Mit dem Löffelrücken in einer dünnen, breiten Schicht verstreichen, wie bei Omurice.
Probieren und bei Bedarf bis insgesamt etwa 45 ml (3 EL) ergänzen.
Den Ketchup nicht sofort unter den ganzen Reis mischen. Löffel für Löffel essen und jeweils etwas Ketchup von oben mitnehmen.
💡 Tipps von Ajumma
Mit Schinken oder Schweinefleisch wird das Gericht sättigender.
Ist Schinken da, klein schneiden und mit dem Kimchi braten.
Bei rohem Schweinefleisch das Fleisch zuerst vollständig durchgaren, dann den Kimchi dazugeben und weiterbraten.
Die Menge richtet sich nach dem Appetit. Beides gehört nicht zur Grundversion.
Schinken ist je nach Sorte unterschiedlich salzig. Ist er sehr salzig, erst den Reis probieren, bevor extra Würze dazukommt.
Das Spiegelei ist ebenfalls optional.
Wenn das Eigelb noch weich ist und sich mit Ketchup und Reis vermischt, wird jeder Bissen cremiger.
Ohne Ei ist das Gericht trotzdem fertig.
Beim Ketchup mit 2 EL beginnen.
Verstreichen, einen Löffel probieren und nur bei Bedarf etwas nachgeben.
Auch sehr saurer, gut fermentierter Kimchi passt.
Die Säure vom Kimchi und die Süße vom Ketchup machen den süß-sauren Kontrast deutlicher.
Wirkt der Bratreis etwas schwer, jeweils mit etwas Ketchup von oben essen.
Der süß-saure Belag kann dafür sorgen, dass sich das Gericht bis zum letzten Bissen leichter essen lässt.
Außerhalb Koreas
Für dieses Rezept wird als koreanische Zutat nur gut fermentierter Kimchi benötigt.
Wenn möglich koreanischen Chinakohl-Kimchi verwenden. Weniger fermentierter Kimchi geht auch; Säure und Geschmackstiefe sind dann anders.
Bei Ketchup, Schinken, Schweinefleisch und Ei reicht, was gerade da ist.
An solchen Tagen
Das passt, wenn Reis übrig ist und es Kimchi-Bratreis sein soll – nur mit etwas Abwechslung.
Das Gericht passt auch, wenn etwas Süß-Saures gewünscht ist, ohne dafür eine dünne Eierschicht zuzubereiten.
Schinken oder Schweinefleisch können mitgebraten werden. Mit einem Spiegelei wird aus dem einfachen Bratreis ein sättigenderes Gericht.
Zum Schluss
Kimchi-Bratreis und Ketchup. Klingt zuerst ungewohnt.
Scharfer Kimchi und süß-saurer Ketchup passen trotzdem gut.
Wichtig ist, den Ketchup nicht von Anfang an mitzubraten. Erst den Reis anrichten, dann den Ketchup in einer dünnen, breiten Schicht verstreichen.
Grundlage: 200 g Reis (etwa 1 Portion), etwa 90 ml Kimchi, 1 EL Öl, Ketchup ab 2 EL. Schinken, Schweinefleisch oder Ei nur, wenn sie da sind.

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