🍳 Koreanischer Ei-Reis mit Sojasauce nach Ajumma-Art in 3 Minuten | Einfach vermengen
Es gibt Tage, da steht warmer Reis da und richtig kochen will man nicht.
Dann reicht das.
Warmer Reis + Sojasauce + geröstetes Sesamöl + rohes Ei.
Vermengen, fertig. In etwa 3 Minuten ist eine Schüssel Reis fertig.
Wenn du gut fermentierten Kkakdugi (깍두기) hast, kommt er auf einen kleinen Extra-Teller. So bleibt der Kontrast in der Textur erhalten. Nur wenn du den Geschmack ändern willst, kommt ein wenig Austernsauce oder ein kleines Stück Butter dazu.
Wenige Zutaten, aber trotzdem richtig gut als schnelle Mahlzeit
Dieser Ei-Reis mit Sojasauce braucht kaum Arbeitsschritte.
Warmen Reis nehmen, Sojasauce, geröstetes Sesamöl und ein Ei dazu, vermengen.
Nach der Zutatenliste wirkt es, als fehle Geschmack.
Beim Vermengen kommen die Salzigkeit der Sojasauce, das Aroma des Sesamöls und die weiche Textur des Eis zusammen.
Gut an Tagen, an denen man keine Beilagen kochen will.
Kkakdugi kommt nicht in den Reis. Er bleibt extra.
Ein Löffel Ei-Reis, dann ein Stück Kkakdugi. Weicher, nussiger Reis und knackiger, leicht saurer Kkakdugi wechseln sich ab.
Die Basis ist Sojasauce + Sesamöl + Ei
Mehr muss nicht rein.
Die Grundversion ist nur das.
Sojasauce + geröstetes Sesamöl + Ei
Beim Vermengen umhüllt das Ei die Reiskörner.
Danach kommen Sesamaroma und die Salzigkeit der Sojasauce.
Beim ersten Mal diese Basis essen. Austernsauce und Butter sind keine Grundzutaten.
⏱ Auf einen Blick
- Zeit: etwa 3 Minuten
- Schwierigkeit: sehr einfach
- Portion: 1
- Geschmack: salzig + nussig + weich
- Methode: warmen Reis mit Sojasauce, Sesamöl und Ei vermengen
- Sojasauce: 1 EL (etwa 15 ml), dann abschmecken
- Sesamöl: mit 1 TL beginnen; höchstens 1 EL
🛒 Zutaten
Für 1 Person
- Warmer Reis: 1공기 (eine koreanische Reisportion)
- Ei: 1
- Koreanische Jin-Ganjang (진간장) oder Yangjo-Ganjang (양조간장): etwa 1 EL
- Messlöffel, etwa 15 ml
- Geröstetes Sesamöl: 1 TL bis 1 EL
- etwa 5–15 ml
- zuerst 1 TL (etwa 5 ml)
Die Salzigkeit unterscheidet sich je nach Sojasauce. 1 EL als Orientierung, nicht alles auf einmal.
Geröstetes Sesamöl ist aromatisch. Mit 1 TL beginnen und bei Bedarf etwas mehr dazugeben.
Hier wird geröstetes, aromatisches Sesamöl verwendet.
Beilage extra
- Gut fermentierter Kkakdugi: so viel, wie man mag
Nicht unter den Reis mischen.
Auf einem kleinen Teller extra essen. Das ist der Punkt dieser Kombination.
Ohne Kkakdugi ist der Reis trotzdem fertig.
Wenn der Geschmack wechseln soll
- Austernsauce: sehr wenig
- Butter: 1 kleines Stück
- Wenn du bei der Menge unsicher bist, beginne mit etwa 5–10 g. Nur wenn du einen kräftigeren Geschmack möchtest, erhöhe die Menge auf höchstens etwa 15 g. Die Grammangabe dient nur als Orientierung und ist keine feste Vorgabe für dieses Rezept.
Beides sind keine Grundzutaten.
👩🍳 So macht es Ajumma
1. Warmen Reis bereitstellen
1공기 warmen Reis in eine Schüssel geben.
Soll das Ei sehr weich bleiben, nicht direkt auf kochend heißen Reis schlagen. Kurz warten.
2. 1 Ei aufschlagen
1 Ei in die Mitte des Reises aufschlagen.
Für die Grundversion werden Eiweiß und Eigelb verwendet. Für eine kräftigere Variante kann auch nur das Eigelb verwendet werden.
3. Sojasauce und Sesamöl dazu
Jin-Ganjang oder Yangjo-Ganjang: etwa 15 ml, 1 EL als Orientierung.
Sesamöl zuerst etwa 5 ml, 1 TL.
Mehr Aroma: höchstens etwa 15 ml, 1 EL.
Nicht zu viel Sojasauce auf einmal.
Ist es noch zu mild, später etwas Sojasauce dazugeben. Ist es zu salzig, lässt sich das schlecht zurücknehmen.
4. Vermengen
Vermengen, bis das Ei den Reis umhüllt und Sojasauce und Sesamöl verteilt sind.
Probieren. Fehlt Salz, jetzt etwas Sojasauce nachgeben.
Bis hier ist die Basis fertig.
5. Kkakdugi extra anrichten
Gut fermentierten Kkakdugi auf einen kleinen Teller legen.
Nicht unter den Reis mischen. Ein Löffel Ei-Reis, dann ein Stück Kkakdugi.
💡 Ajumma-Tipp
Kkakdugi nicht unter den Reis mischen.
Extra als Beilage bleibt der Unterschied: weicher Reis, knackiger Kkakdugi.
Sesamöl bei 1 TL beginnen.
Zu viel am Anfang überdeckt Sojasauce und Ei. Bei etwa 5 ml starten.
Kommt Austernsauce dazu, die Sojasauce etwas reduzieren.
Austernsauce ist ebenfalls salzig. Sehr wenig nehmen und probieren.
Ein kleines Stück Butter reicht.
Sie schmilzt im warmen Reis und wird kräftiger als nur mit Sesamöl. Wenn du bei der Menge unsicher bist, beginne mit etwa 5–10 g. Nur wenn du einen kräftigeren Geschmack möchtest, erhöhe die Menge auf höchstens etwa 15 g. Die Grammangabe dient nur als Orientierung. Keine Grundzutat.
Nicht die ganze Sojasauce auf einmal kippen.
1 EL als Orientierung, dann nach Salzgehalt der Flasche und Reismenge richten.
Wenn es anders schmecken soll
Basis
Sojasauce + Sesamöl + Ei
Der einfachste Geschmack. Hier anfangen.
Mehr Umami
etwas weniger Sojasauce + sehr wenig Austernsauce
Austernsauce dazu heißt: Sojasauce etwas herunternehmen, nicht beide Mengen voll nutzen.
Mit Butter
Sojasauce + Sesamöl + Ei + etwas Butter
Ein kleines Stück schmilzt im warmen Reis. Der Geschmack ist kräftiger als bei der Version nur mit Sesamöl.
Zutaten außerhalb Koreas
Einer der Kernpunkte ist geröstetes Sesamöl.
Auf Englisch findet man es oft unter dem Begriff "toasted sesame oil".
Fehlt koreanische Jin-Ganjang, kann Yangjo-Ganjang genommen werden. Die Salzigkeit unterscheidet sich. Probieren statt dieselbe Menge starr zu übernehmen.
Als englischer Suchbegriff für Kkakdugi kann "Korean cubed radish kimchi" hilfreich sein.
Ist er schwer zu finden, ist der Reis trotzdem fertig. Kkakdugi ist nur die extra Beilage.
Kkakdugi schmeckt separat besser
Dieser Reis ist weich und nussig.
Ein Stück gut fermentierter Kkakdugi bringt Biss und leichte Säure.
Deshalb nicht untermischen, sondern separat auf einem kleinen Teller servieren.
Ein weicher Löffel, dann ein Stück Kkakdugi.
Wenige Schritte, und der Kontrast aus weichem Reis und knackigem, leicht saurem Kkakdugi bleibt bis zum Ende erhalten.
Weil es einfach ist, macht man es wieder
Kein aufwendiges Gericht.
1공기 Reis + 1 Ei + Sojasauce + Sesamöl.
Ist der Reis warm, dauert es etwa 3 Minuten. Sehr einfach.
Erst die Basis, an einem anderen Tag etwas Austernsauce oder etwas Butter.
Gibt es gut fermentierten Kkakdugi, auf einen kleinen Teller extra.
Auch an Tagen ohne Kochlust steht so schnell eine warme Schüssel Reis auf dem Tisch.

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